Windmenschen vorgestellt

Kurzportraits von Menschen, die in der Windbranche in Österreich arbeiten

Ramona Schagerl – Technische Betriebsführung bei PüSPöK

© Püspök
 © Püspök

Ich arbeite in der technischen Betriebsführung von PüSPöK. Das Unternehmen war ursprünglich ein kleines Familienunternehmen, das in den letzten Jahren schon sehr gewachsen ist (aktuell 25 Mitarbeiter:innen) und noch weiter wachsen wird.

Tätigkeitsbereich
An erster Stelle steht bei meinen Kolleg:innen und mir, den Betrieb der Windkraftanlagen zu überwachen und soweit als möglich zu optimieren. Das beinhaltet Analysetätigkeiten um Stillstände zu minimieren, das Augenmerk darauf zu haben, dass Wartungen in windschwachen Phasen stattfinden, die Kommunikation mit den Wartungsteams, die Einhaltung der Auflagen der UVP-Genehmigungen, Versicherungsthemen und vieles mehr.
Im letzten Jahr hat PüSPöK 34 neue Windkraftanlagen in Betrieb genommen, die mittlerweile bei uns in der technischen Betriebsführung verantwortet werden. Das Portfolio für das wir zuständig sind ist also in kurzer Zeit von 80 auf 114 Windkraftanlagen angestiegen. Die Übernahme eines neuen Windparks, insbesondere mit einem neuem Windkraftanlagenhersteller ist immer spannend und es gibt viel zu tun.
Meine Hauptaufgaben in der Abteilung liegen sicherlich im Innendienst, wenn eine:r der Außendienstkolleg:innen auf Urlaub ist, vertrete ich diese, aber auch bei Anlagenchecks und anderen Tätigkeiten im Außendienst bin ich zum Teil im Einsatz.

So kam ich zu PüSPöK
Zu PüSPöK kam ich über eine Praktikumsstelle in der Technischen Betriebsführung. Die vielfältigen Aufgabenbereiche und das Betriebsklima haben mich überzeugt. Als nach meinem Studium eine Stelle ausgeschrieben wurde, habe ich mich sofort beworben. Jetzt bin ich schon seit vier Jahren mit dabei und bin immer noch mega-happy. Wie schon in meinem ersten Beruf habe ich auch jetzt wieder einen Job der Sinn macht und das ist sehr erfüllend.

Hier geht es zum Open House Tag von Püspök
 

Christian Gössinger – Projektleiter und Planer bei der ÖKOENERGIE

© ÖKOENERGIE
 © ÖKOENERGIE

Windräder haben es mir immer schon angetan. Bereits als Kind habe ich mit einem kleinen Servomotor, einer 9V Batterie und Steckbausteinen eine Windmühle in meiner damaligen Körpergröße errichtet, die sich sogar gedreht hat – allerdings angetrieben durch den E-Motor.
Durch diese Spielereien fand ich den Weg zur Elektrotechnik, obwohl ich ursprünglich immer Architekt werden wollte!

Meine Ausbildung
HTL für Elektrotechnik – Zweig: Energietechnik und Leistungselektronik

Einige Jahre nach meiner Matura wurde 1996 das erste Windrad der ÖKOENERGIE („Drahdiwaberl“) in meiner unmittelbaren Wohnumgebung (Abstand 715 m) sichtbar errichtet. Das hat mich sehr beeindruckt und großes Interesse bei mir geweckt.

Meine berufliche Entwicklung in der ÖKOENERGIE
Von der Planung mit Lineal und Zirkel über die Vorbereitung und Fertigstellung der Einreichunterlagen für diverse Behörden (die sich Anfang der 2000er Jahre nur auf E-Recht, Naturschutz, Flächenwidmung, Luftfahrt und Netz bezogen), bis hin zu den entsprechenden Verträgen für Standorte und Kabel.

Im weiteren Verlauf kamen noch die Teilnahme an Behördenverhandlungen bis hin zur Umsetzung / Errichtung hinzu. Abschließend durfte ich die Kollaudierungsunterlagen zusammenstellen und zum Abnahmeverfahren begleiten.

Im Laufe der 19 Jahre war ich schon für viele Themen verantwortlich:

• Projektleiter mehrerer Projekte
• Bauleiter von 95 WKA
• Fuhrparkbeauftragter
• Versicherungsbeauftragter
• Brandschutzbeauftragter
• Anlagenverantwortlicher
• Schaltberechtigter
• Betriebsführer
• PV-Planer – geprüfter zertifizierter PV-Techniker
• Projektleiter für Veranstaltungen
• u.v.m.

Auch nach 19 Jahren mache ich meinen Job immer noch sehr gerne. Die Anforderungen und der Aufwand zur Errichtung erneuerbarer Erzeugungsanlagen, aber auch der Stand der Technik, haben sich im Lauf der Zeit ständig weiterentwickelt und es damit immer wieder für mich spannend gemacht.

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